Hypertext Transfer Protocol (HTTP)

Client & Server


Hier wird der Weg eines typischen Client-HTTP-Auftrags kurz beschrieben.

Details bei einem → Client-Server-Diagramm oder mit Live→ HTTP-Experimnenten.



Der Domänen-Name wird noch am eigenen Client-PC von einem Hilfs-Dienst ( DNS-Server) in eine weltweit eindeutige IP-Adresse übersetzt, z.B. für den Server dieser Webseite:
http://85.158.181.20/...../http.php
Nach der Übersetzung sendet der Client-PC den Request ab. Im Daten-Paket (nicht im Text der HTTP-Anforderung) ist die IP‑Adresse des Absenders enthalten, damit die Antwort den gewünschten Weg findet.

Ein vom Browser gesendeter HTTP-Request mit IP-Adresse gelangt zunächst zum eigenen Router und danach über die jeweilige Verbindung (Kabel, Funk) zum Internet-Provider.



Die transportierten Daten können eine Kette aus vielen Routern durchlaufen.
Zuletzt gelangt der HTTP-Auftrag an die gewünschte IP-Adresse eines Server-Computers.



Wenn das gelingt, dann sendet der Webserver die angeforderten Daten zurück an den Client.
Wenn das nicht möglich ist, dann sendet der Webserver eine Mini-Webseite mit der jeweiligen Fehler-Meldung.



Diese Daten sind meistens wesentlich umfangreicher als der kurze Auftrag (HTTP-Request) des Clients.
Die vielen einzelnen Daten-Pakete werden über die jeweils günstigsten Routen geleitet und können daher unterschiedliche Wege zum Client nehmen.



Ein Webserver kann jedoch auch andere Daten senden, z.B. die binären Daten einer Pixel-Grafik (→ Bilder), einer → Audio- oder einer → Video-Datei.

Auch binäre Daten werden vom Browser (HTTP-Client) empfangen und z.B. in die betreffende Webseite eingesetzt. Binäre Daten kann man allerdings nicht als lesbaren Text anzeigen. Man kann diese Daten allenfalls in einer Datei am eigenen Arbeits-PC speichern und mit passenden Programmen (z.B. mit → Bildverarbeitung) öffnen und bearbeiten.



Viele Dienste laufen mehr oder weniger automatisch im Hintergrund, z.B. die Druck- oder Zeit-Dienste.

Jedes Programm, welches einen Ausdruck durchführen möchte, handelt als Print-Client. Das Betriebssystem stellt einen Print-Server zur Verfügung, welcher diese Aufträge entgegen nimmt und nach Möglichkeit ausführt.

Jedes moderne Betriebssystem enthält einen Zeit-Client, welcher periodisch die aktuelle Zeit von einem → Zeit-Server anfordert. Damit wird (meist automatisch) die System-Zeit jedes PC aktualisiert.