Bildbearbeitung mit IrfanView

Bildbearbeitung mit dem Grafiuk-Programm IrfanView

Das Programm bietet nicht nur die rasche und bequeme Ansicht der Bilder sondern zahlreiche nützliche Grund-Funktionen der Bildverarbeitung.
Links: IrfanView-Home, Tutorials (bei FilmScanner, LehrerFortbildung)



Start mit IrfanView









Konfiguration von IrfanView


Hier werden nur wenige (willkürlich ausgewählte) Optionen vorgestellt. Die Details können sich je nach Programm-Version ändern.


Alle weiteren Angaben dieser Webseite beziehen sich auf die deutsche Sprach-Version von IrfanView.



Das gleiche Menü bietet weitere Optionen, deren Markierung empfehlenswert ist:
  • Resample für Anpassen benutzen
  • Resample für Zoomen benutzen
  • Bild zentriert anzeigen



Mit Taste Alle werden alle installierten Plugins aktiviert, mit Taste Keine de-aktiviert. Wenn man IrfanView als Standard Grafik-Programm verwendet (empfehlenswert), dann werden mit Taste Nur Bilder alle Grafik-Erweiterungen aktiviert.
Unabhängig davon kann man jedes einzelne PlugIn manuell aktivieren / deaktivieren.

Mit den Shell-Optionen kann man einstellen, wie sich IrfanView in das Windows-System einbindet.



Als Standard ist die Farbe Schwarz eingestellt. Zur Beurteilung von Bildern auf hellem Hintergrund (Papier) ist es sinnvoll, zumindest temporär eine andere Farbe zu wählen.



Nach Einstellung des Pfades findet man die 8BF-PlugIns mit Menü Bild / Adobe-8BF-PlugIns
Unabhängig davon bietet IrfanView auch eigene Effekt-Filter, z.B. mit Menü Bild / [Schärfen | Rote Augen-Reduktion | Effekte]'

Bild-(Meta)-Informationen


Mit IrfanView kann man die meisten Meta-Daten anzeigen und einige davon auch ändern.



Fortlaufende Bild-Nummer / Anzahl der Bild-Dateien im gleichen Ordner, z.B. 1/9 bezeichnet die erste von 9 Bild-Dateien im aktuell geöffneten Ordner.

Angezeigte Größe in % der Original-Größe

Datei-Größe (komprimiert) und Bild-Größe (ausgepackt im Hauptspeicher) in kiB oder MiB

Datum und Uhrzeit



IPTC-Meta-Daten: Mit Klick auf die gleichnamige Taste wird ein Fenster mit IPTC-Meta-Daten geöffnet. Diese Daten sind zur Beschreibung des Bildes, der UrheberInnen-Rechte usw. vorgesehen, man kann sie daher lesen und schreiben.
IrfanView bietet u.a. die Möglichkeit, Meta-Daten nicht nur in einzelne Dateien sondern (Batch-Modus) in alle Grafik-Dateien eines Ordners einzutragen.

XMP-Meta-Daten werden derzeit von IrfanView nicht angezeigt.

Mit der Option Kommentar kann man einen beschreibenden Text in die Bild-Datei eintragen. Die meisten Bildverarbeitungs-Programme können diesen Text jedoch nicht lesen. Wenn das erwünscht ist, verwendet man besser ↑ IPTC-Daten.



Manche Hardware-Hersteller (z.B. von Cameras) nutzen diese Möglichkeit, z.T. leider ungefragt. Der japanische DCF-Standard schreibt u.a. ein Thumbnail der Größe 160x120 vor.

In umfangreichen Sammlungen (Datenbanken) von Bildern ist die Datei-Größe ein wichtiger Faktor. Man sollte die Thumbnails in diesem Fall löschen. Man kann auch die gesamten Meta-Daten entfernen und (wesentlich effizienter) in der Datenbank verwalten. Bei Weitergabe der Bilder muss man allerdings die gewünschten Meta-Daten wieder einfügen.



Low-Level Software bietet ungehinderten Zugang zu allen Meta-Daten und natürlich auch die Möglichkeit, sie zu ändern oder zu löschen. Dazu zählen u.a. auch spezialisierte (Exif)-Module aller modernen Programmiersprachen.

jhead ist ein kostenfreies, weit verbreitetes Konsolen-(!)-Programm zur Ansicht und Manipulation von Meta-Daten. Die Anwendung ist spartanisch und daher auf erfahrene AnwenderInnen beschränkt. Damit kann man alle Meta-Daten anzeigen, ändern oder löschen.
Alle gängigen Linux-Distributionen bieten die Möglichkeit, jhead mit Mausklick zu laden.



Echte Steganografie-Programme speichern ihre geheimen Informationen in den Bild-Daten. Dazu eignen sich komplizierte Bilder mit vielen feinen Strukturen.
Es gibt zahlreiche Programme zur Codierung und Decodierung von geheimen Daten. Diese bieten jedoch nur Sicherheit gegen Amateure. Wer Bilder mit Stegano-Daten versendet, erhält die besondere Aufmerksamkeit der allgegenwärtigen Spionage-Programme.

Mit gängigen Filtern (Verkeinern, Scharfzeichnen, Glätten, Kontrast, Helligkjeit, ...) kann man Stegano-Daten einfach und sicher zerstören. Das Urheber-Recht kann man damit nicht umgehen, denn ein Bild ist nicht nur an seinen Meta-Daten erkennbar sondern mit geeigneter Software auch an einer leicht veränderten Ansicht.